Projektmanagement

Bestandteil des Unternehmenserfolgs

Projektmanagement ist in vielen Organisationen ein wesentlicher Bestandteil des Erfolgs. Kürzer werdende Produkt-lebenszyklen, ein sich verschärfender Wettbewerb und fortschreitender Kostendruck sind die Herausforderungen, denen sich Unternehmen heute stellen müssen. Oft fehlen in Organisationen die nötigen Ressourcen oder Fertigkeiten Projekte gekonnt zu führen und abwickeln zu können. In einer sich immer schneller veränderten Welt, wird die Fähigkeit, sich möglichst schnell an neuen Gegebenheiten anzupassen eine zentral Fähigkeit erfolgreich zu sein und damit die Zukunft zu sichern. Einzigartige Vorhaben resp. Projekte müssen zielgerichtet in kurzer Zeit, neben dem Tagesgeschäft erfolg-reich abgewickelt werden. Projektmanagement wird als komplexes Handlungsfeld im Management von Organisationen verstanden welches ein systemisches Vorgehen bedarf, in welchem Prozesse, Aufgaben, Rollen, Instrumente und Methoden betrachtet, definiert und genutzt werden. Wir stellen Ihnen einen Projektleiter zur Seite, welcher Ihr Projekt sicher und erfolgreich umsetzt.

Unser Vorgehen hat sich in der Praxis bewährt und basiert auf einer über zehnjährigen Beratungserfahrung im Projekt-management und in der direkten Führung von Projekten.

SCRUM - agiles Projektmanagement: Rollen, Aktivitäten und Ergebnisse

Product owner: Ist für den ökonomischen Erfolg des Produkts verantwortlich. Erstellt eine PRODUCT VISION, setzt die Prioritäten und bindet alle relevanten Personen in den Prozess des PRODUCT BACKLOGs ein.

Product owner und Entwicklungsteam: Sie machen das SPRINT PLANNING und entscheiden welche Anforderungen aus dem PRODUCT BACKLOG im SPRINT erledigt werden sollen. Diese Anforderungen gehen in den SPRINT BACKLOG.

Entwicklungsteam: Definiert wie viel es im SPRINT (definierte Grösse zwischen 2 & 4 Wochen) erledigen kann.

Das Entwicklungsteam arbeitet während des SPRINTs störungsfrei. Es ist somit autonom und kann nicht „Änderungswünsche“ eingehen. Dies ist Teil des SPRINT PLANNINGs.

Scrum Master: Leitet das DAILY SCRUM meeting. Es findet jeden Tag im stehen statt, da max. 15 Minuten. Inhalt:

  1. Was habe ich seit dem letzten DAILY SCRUMgeschafft?

  2. Was behindert mich bei meiner Arbeit?

  3. Was werde ich bis zum nächsten DAILY SCRUMerledigt haben?

Diskussionen finden nachher in kleineren Gruppen statt – nicht im DAILY SCRUM!

Scrum Master: Einhaltung des Prozesses, behilflich im beseitigen von Hindernissen und Störungen oder der Selbstorganisation des Teams. Hilfe zur Selbsthilfe – modernes Führungs­verständnis (Führen durch Dienen) ohne Weisungsbefugnis.

Entwicklungsteam: Präsentiert dem Product owner im SPRINT REVIEW die Ergebnisse.

Alle zusammen: In der SPRINT RETRO-PERSPECTIVE betrachtet das SCRUM TEAM den Prozess, was ging gut und wie kann dies gesichert werden, was kann verbessert werden, etc. KVP.

KANBAN - agiles Projektmanagement: Rollen, Aktivitäten und Ergebnisse

 

KANBAN stammt aus der LEAN Produktion mit dem Ziel den Lagerbestand zu reduzieren. In der SW-Entwicklung wird es eingesetzt um die Durchlaufs­zeiten zu reduzieren, die Qualität zu erhöhen und ein evolutionäres KVP (Kontinuierlicher Verbesserungsprozess) zu sichern.

Der IST Zustand des Wertschöpfungsprozess wird in Spalten (-Schritte) auf dem Withboard visualisiert:

Phase:             Beschreibung

Backlog:         Alle Anforderungen werden auf Post-It festgehalten und (z.B. Use cases, features oder user
                          cases). Diese „wandern“ von links nach rechts über Prozessschritte!

Eingeplant:    Anforderungen welche konkret formuliert, freigegeben und eingeplant sind

Entwicklung: Anforderungen welche in der Entwicklung sind

Testen:            Anforderungen welche in der Testphase sind

Release:         Anforderungen welche zur Auslieferung fertig sind produktiv geschalten werden

Fertig:             Anforderungen welche beim Kunden aktiv eingesetzt werden

Vom Withboard können wichtige Informationen abgelesen werden:

  • Tracking – aufsummierte Arbeit pro Prozessschritt, Durchlaufzeiten, Durchsatz und Fehlerrate (Qualität der Bearbeitung)

  • In welchen Prozessschritten sind Engpässe?
  • Welche Tickets bewegen sich nicht?

  • Erledigte Tickets werden in den Prozessschritten zur Abholung (doing vs. done) gekennzeichnet.

ACHTUNG: KANBAN ist eine PULL-System! Tickets dürfen nur geholt, nie gebracht werden und nur wenn bestehende erledigt sind. Die Arbeitsmenge sollte in den Prozessschritten konstant bleiben und ein definiertes Limit haben.

Um die KVP Kultur (KAIZEN) zu fördern werden täglich kurze Meetings vor dem KANBAN Board abgehalten.

© 2020 IVAN STUDER Personal- & Unternehmensmanagement

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